FAQ

  • Frage: An welcher Schulart soll ich das erste Schulpraktikum durchführen?
    Antwort: Sie sollen das erste Praktikum an einer Grundschule durchzuführen, damit Sie später als Lehrkraft einer weiterführenden Schule wissen, aus welchen Zusammenhängen Ihre Schülerinnen und Schüler kommen.

  • Frage: Wie läuft die Vermittlung von Praktikumsplätzen ab?
    Antwort:  Für dieses erste Schulpraktikum suchen Sie sich selbst eine Praktikumsschule. Auf der Homepage des Zentrums für Lehrerbildung (www.zfl.uni-kiel.de) finden Sie zur Kontaktaufnahme eine Suchmaschine für alle Grundschulen des Landes Schleswig-Holstein, die Praktikanten des Praxismoduls 1 aufnehmen. Bitte kontaktieren Sie nur die dort verfügbaren Schulen. Nimmt die betreffende Schule Sie als Praktikanten auf, lassen Sie sich dies auf der sog. "Einverständniserklärung der Schule" bestätigen. Dieses Formblatt geben Sie bitte an Ihre Dozenten zurück. Für das fachdidaktische Schulpraktikum im Rahmen des Praxismoduls 2 (Bachelor) sowie für das Schulpraktikum in der Master-Phase geschieht die Vermittlung direkt durch das Büro für Schulpraktische Studien im ZfL. Informationen und Tipps dazu erhalten Sie ebenfalls unter der o.g. Adresse.

  • Frage: Muss ich das erste Schulpraktikum in Schleswig-Holstein durchführen oder kann ich auch eine Praktikumsschule in einem anderen Bundesland auswählen?
    Antwort: Sie können das erste Schulpraktikum selbstverständlich auch in einem anderen Bundesland eigener Wahl durchführen. Beachten Sie dabei jedoch die unterschiedlichen Schulferientermine.

  • Frage: Welchen Zeitumfang hat das erste Schulpraktikum?
    Antwort: Sie müssen dieses Praktikum als dreiwöchiges Blockpraktikum (d.h. im Umfang von drei zusammenhängenden Schulwochen) durchführen. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass jede andere Form vorher mit dem Büro für Schulpraktische Studien abzuklären ist.

  • Frage: Wann sollte ich mir eine geeignete Praktikumsschule aussuchen?
    Antwort: Es empfiehlt sich, eine Praktikumsschule möglichst umgehend auszuwählen. Einen ersten Kontakt zu der von Ihnen ausgewählten Schule sollten Sie auch deshalb bereits in den kommenden Wochen herstellen, um zu klären, ob die von Ihnen ausgewählte Schule Sie  aufnehmen kann.
    Bedenken Sie bitte, dass es in Kiel und Umgebung sehr leicht zu Engpässen kommen kann. Falls Sie Ihr Praktikum in dieser Region absolvieren wollen / müssen, sollten Sie mit der Schule Ihrer Wahl umgehend (am besten noch im November) Kontakt aufnehmen. Idealerweise sollten die Dozenten Ihrer Vorbereitungskurse Ihre von der Schule ausgefüllte ‚Einverständniserklärung’ vor der Weihnachtspause von Ihnen bekommen haben.

  • Frage: Wann sollte ich das erste Schulpraktikum durchführen?
    Antwort: Sie sollten das erste Schulpraktikum unmittelbar nach Abschluss der Vorlesungszeit des Wintersemesters (d.h. in der Zeit Ende Februar bis Anfang April) durchführen. Der genaue Zeitraum wird Ihnen im Vorbereitungskurs mitgeteilt.
    Da Sie Ihr Praktikum im Block durchführen müssen, beachten Sie bei Ihren Planungen neben den Terminen der Vorlesungszeiten unbedingt auch die Ferientermine der Schulen, damit Ihre Praktikumszeit nicht durch die Schulferien unterbrochen wird.
    Die aktuellen Schulferientermine können Sie z.B. unter folgender Internet-Adresse einsehen:
    http://www.kmk.org/ferienkalender.html (Veröffentlichung der bundesweiten Ferientermine durch das Sekretariat der deutschen Kultusministerkonferenz)

  • Frage: Wie viele eigene Unterrichtsstunden muss ich erteilen?
    Antwort: Das erste Schulpraktikum ist sowohl Hospitations- als auch Unterrichtspraktikum: die Praktikumsordnung verlangt, dass Sie mindestens eine Unterrichtsstunde selbst schriftlich vorbereiten und erteilen. Da Sie im Vorbereitungskurs erfahren, wie man erste eigene Stunden vorbereitet und hält, sollten Sie nach Möglichkeit und Maßgabe der Situation in der Praktikumsschule unbedingt weitere eigene Stunden erteilen. Das erste Praktikum soll Ihnen ja Anhaltspunkte für die Frage liefern, ob Sie den richtigen Studiengang gewählt haben. Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele Praktikantinnen und Praktikanten in der ersten Praktikumswoche hospitieren, in der zweiten und dritten selbst unterrichten; nach ‚oben’ sind Ihnen in der Unterrichtsstundenzahl kaum Grenzen gesetzt. Erproben Sie selbst, was Sie schaffen wollen und können. Und: die Mentoren in den Schulen und auch die Schulleitungen, die Praktikanten aufnehmen, erwarten, dass Sie sich voll und ganz auf den Unterrichtsalltag im Beruf einlassen.

  • Frage: Wie soll ich mich verhalten, wenn während meines Praktikums oder danach Projektwochen, Klassenfahrten, Wandertage oder andere außerunterrichtliche Veranstaltungen anstehen und man meine Teilnahme erbittet?
    Antwort: Klassenfahrten, Projektwochen u.ä., die in Ihre Praktikumszeit fallen, sind ein integraler Bestandteil der angestrebten Berufsfelderkundung. Wenn Sie sich bereit erklären, an diesen außerunterrichtlichen Aktivitäten teilzunehmen, müssen Sie jedoch klären, welche Aufgaben Sie übernehmen (können) und welche nicht. Dies ist vor einer solchen Unternehmung so genau wie möglich mit dessen Leiter oder Leiterin abzusprechen, damit Sie nicht nur abgesichert sind, sondern sich auch selbst sicher fühlen.